Jagdhunde Versicherung

Der Hund ist nicht nur der beste Freund des Menschen. Manchmal ist er sogar unser Wegbegleiter und unterstützt uns im Alltag. Vor allem für Jäger ist ihr Hund Gold wert. Die Zeit die man für die Ausbildung des Tieres gebraucht hat, schweißt Hund und Halter zusammen. Da möchte man sich gar nicht vorstellen, was ist, wenn man was passieren sollte.

Wie sicher ist mein Jagdhund?

Hinter jedem Jagdhund versteckt sich viel Führsorge und Zeit, die man in ihn investiert hat. Schließlich dauert es, bis der Hund bei der Jagd genau das tut, was er tun soll.

Ein gut ausgebildeter Jagdhund ist für seinen Jäger unerlässlich. Und neben der investierten Zeit hat man auch einiges an Geld in das Tier investiert. Ein fertig ausgebildeter Jagdhund hat somit auch einen finanziellen Wert.

Bei einer Jagd geht man jedoch immer das Risiko ein seinen besten Freund (und somit auch seinen finanziellen Invest) zu verlieren. Ein Unfall ist schnell passiert und auch eine Keilerei mit einem anderen Wildtier ist leider keine Seltenheit. Kommt es zum Tod des Hundes oder gar zur Nottötung – damit das Tier nicht leiden muss – ist dies ein einschneidendes Ereignis.

Auch, wenn jahrelang nichts passiert ist, ist dies keine Garantie das es so bleibt. Es kann ihrem Hund immer etwas passieren und das Risiko bei einer Jagd ist um ein vielfaches Höher, als bei einem normalen Familienhund.

Die Jagdhundeversicherung

Grundsätzlich gibt es drei Versicherungstypen, die für Jagdhunde interessant sind. Dies sind

  • eine Krankenversicherung
  • eine Haftpflichtversicherung
  • eine Unfallversicherung

Die Krankenversicherung für Jagdhunde greift immer dann, wenn ihr Tier beim Jagen verletzt wird. Das kann z. B. passieren, wenn Wildschweine gejagt werden. Nicht jedes Wildschwein lässt sich auf eine Hetzjagd ein, vor allem Bachen, die ihre Jungtiere beschützen wollen nicht. Sie stellen sich dem Hund und mit ihren Hauern können sie unschöne Wunden reißen.

In einem solchen Fall ist es gut, wenn eine Krankenversicherung vorhanden ist.

Die Haftpflichtversicherung kommt immer dann zum Tragen, wenn das Tier Schaden an fremden Gut verursacht.  Ganz blödes Beispiel: während der Hetzjagd ist der Hund so sehr auf das Wildtier konzentriert, dass er gar nicht mitbekommt, dass eine Straße in der Nähe ist. Das Wildtier überquert die Straße noch ungeschont, doch als der Hund hinter her rennt, wird er von einem Auto erfasst.

Diese Situation ist der Alptraum eines jeden Hundehalters. Der Hund muss jetzt schnell versorgt werden, hier greift die Krankenversicherung. Doch was ist mit dem Schaden am Auto? Eine Hundehaftpflicht ist genau für solche Situationen gedacht. Sie übernimmt die Kosten der Reparaturen, sodass man sich zu 100% um sein Tier kümmern kann.

In den meisten Unfallversicherungen steckt eine Krankenversicherung für das Tier direkt mit drin. Voraussetzung dafür, dass die Jagdhunde-Unfallversicherung greift, ist dass ein Unfall bei der Pirsch stattgefunden hat und nicht etwas Zuhause.

Alle 3 Versicherungen in einer – so oder so ähnlich sind viele Jagdhundeversicherungen gestrickt. Man braucht also gar nicht 3 Versicherungen. Es reicht meist vollkommen aus, wenn man eine gute Versicherung hat, die sich um alles kümmert.

Wer kann versichert werden?

Bei den meisten Jagdhundeversicherungen gibt es ein Mindesalter und ein Maximalalter welches nicht über-/unterschritten werden darf. Meistens liegt dies zwischen 6 Monate und 6 Jahre.

Außerdem können nicht alle Rassen versichert werden. Lediglich die Jagdhunderassen sind mit drin. Diese unterteilen sich übrigens in folgende Bereiche:

  • Vorstehhunde
  • Stöberhunde
  • Schweißhunde
  • Erdhunde
  • Jagende Hunde
  • Apportierhunde

Zu den wohl bekanntesten Arten gehören z. B.

  • Deutsch Drahthaar
  • Bracke (z. B. Braque de l’Ariège)
  • Münsterländer
  • Setter
  • Beagle
  • Bloodhound
  • Dackel/Teckel
  • und viele weitere

Wie immer, wenn es um Versicherungen geht, sollte man sich im Vorfeld einmal schlau machen. Ein kurzer Vergleich der möglichen Versicherungen schadet und nicht kann bares Geld sparen.

Noch mehr Informationen zu diesem Thema gibt es auf wildundhund.de und auf jagderleben.de.