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Haustierversicherung – Wer braucht schon eine Haustierversicherung? Vielleicht du! 

Eine solche Tierversicherung braucht jeder der einen Hund (ab einer bestimmten Größe oder Rasse) oder ein Pferd hat. Aber auch für Katzenhalter kann eine solche Versicherung von Vorteil sein.

Letztlich geht es darum dich und deinen Liebling zu schützen. Vor Gefahren, Krankheiten und unnötigen Kosten. Wir zeigen dir, was du brauchst und was nicht.

Der Tierkrankenschutz

Wohl mit der Hauptgrund, warum überhaupt eine Haustierversicherung abgeschlossen wird, ist der gesundheitliche Schutz deines Tieres. Im Fachjargon wird dies als Tierkrankenschutz bezeichnet.

Hierbei geht es darum, dass dein Hund, deine Katze oder dein Pferd im Falle einer Krankheit geschützt ist. Aus diesem Grund gibt es z. B.  Krankenversicherung, die speziell für dich als Tierhalter gedacht sind.

Durch eine sog. Katzen-Krankenversicherung kannst du dich nicht nur für einen Unfall absichern, sondern auch Routineleistungen beim Tierarzt abrechnen. Bei vielen Versicherungen sind Impfungen oder die Entfernung von Zahnstein mit drin. Und wir alle wissen, wie wichtig Zahnpflege bei Hund und Katze sind. Die Tierarztkosten für einen solchen Eingriff betragen gern mal ein paar Hundert Euro je nach Schweregrad. Da ist es doch super, wenn dies von der Tierkrankenversicherung gezahlt wird.

Übrigens, die Tierarztwahl liegt i. d. R. beim Halter. Du kannst also wie gewohnt bei deinem Tierarzt bleiben und brauchst dich nicht nach anderen umschauen. Nur in wenigen Ausnahmefällen müssen die Tierärzte, die im Vertrag stehen, auch genommen werden.

Unfallschutz für dein Tier

Leider Gottes passieren Unfälle viel zu häufig. Einmal nicht aufgepasst und schon blieb das Pferd an einem Draht hängen oder der Hund ist vor ein Auto gelaufen. So was ist schon ärgerlich genug. Man macht sich Sorgen um seinen Liebling, da denkt man zunächst gar nicht an die folgenden Behandlungskosten. Doch spätestens wenn die Rechnung auf dem Tisch liegt, wird einem die teure Lieber wieder bewusst.

Wer frühzeitig eine Unfallversicherung abschließt, kann vorbeugen und hat einen sog. Kostenschutz. Vieles wird übernommen, wodurch  man sich um sein krankes Tier kümmern kann, statt ans Geld zu denken.

Für Jäger, bzw. dessen Hunde gibt es sogar eine spezielle Jagdhundeversicherung. Diese greift immer dann, wenn bei der Jagd ein Unfall passiert ist und dir Kosten entstehen.

Eine Haftpflichtversicherung

Eine weitere super wichtige Versicherung – vor allem für Hundehalter und Pferdebesitzer – ist die Tierhaftpflicht.

Sie greift immer dann, wenn das Haustier Eigentum eines Dritten beschädigt hat. Du magst vielleicht meinen, dass dir sowas nicht passieren kann, aber leider geht das schneller als gedacht.

Für gewisse Hunderassen braucht man sogar zwingend eine Hundehaftpflicht. Diese greift z. B. wenn der Hund etwas bei den Nachbarn kaputt macht, weil er hinter der Katze hergejagt ist.

Beim Haftpflichtschutz wird ein Höchstbetrag festgelegt. Dies ist die Summe, die das Versicherungsunternehmen einem Schuldner maximal auszahlt. Somit kannst du dich und dein Tier optimal absichern.

Je nach Haustierversicherung und Zusatzpaket kannst du dir auch noch überlegen, ob die Versicherung stets die vollen Summen zahlen, oder ob du eine Selbstbeteiligung einbaust. Durch diese werden die monatlichen oder jährlichen Beiträge natürlich gleich ein bisschen günstiger. Dafür musst du aber im Falle eines Falles einen Teil dazu geben.

Der Auslandsschutz

Wenn du viel im Ausland unterwegs bist, dann willst du dein Haustier doch sicher mit dabei haben. Weil die Versicherungsunternehmen dies mittlerweile wissen, haben sie einen speziellen Auslandsschutz für Tiere entwickelt.  Je nach Art gibt es eine Leistungsgrenze. Über diese solltest du dich unbedingt im Vorfeld schlau machen.

Grundsätzlich kannst du die Reiseversicherung für dein Tier mit einer Auslandskrankenschutzversicherung für dich vergleichen. Je nach Vertrag können die einzelnen Posten zwar abweichen, aber in den meisten Fällen ist eine Krankenversicherung mit drin.

Eine OP-Versicherung

Neben der bereits erwähnten Tierkrankenversicherung gibt es auch noch eine OP-Versicherung. Diese übernimmt, wie der Name schon sagt Operationskosten. Dabei spielt es keine Rolle, ob die OP durch einen Unfall verursacht wurde oder altersbedingt ist.

Dies wird vor allem Hundebesitzer von Schäferhunden erfreuen, weil diese ja oft mit HD zu kämpfen haben. Auch so eine Operation wäre mitversichert.

Was wird wirklich gebraucht?

Was du tatsächlich für dein Tier benötigst, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zum einen natürlich vom Tier selbst. Eine Katzenversicherung brauchen natürlich nur die mit einer Katze. Diese würde dann im Krankheitsfall greifen. Eine Haftpflichtversicherung brauchst du für die Katze hingegen nicht. Denn diese läuft ganz automatisch mit in deine Privathaftpflicht mit rein.

Beim Hund kann dies schon wieder anders aussehen. Während kleine Hunde ebenfalls in der Privathaftpflicht vom Halter mit drin sind, brauchen größere Hunde eine eigene Hundehaftpflicht. Eine OP-Versicherung kann bei bestimmten Hunderassen Sinn machen. Wenn du also weißt, dass bei deinem Hund Krankheiten wie HD oder ähnliches häufiger vorkommen, kannst du schon jetzt gut vorsorgen.

Vorbeugen kannst du natürlich auch bei deinem Pferd. Eine Pferdeversicherung sollte eine Haftpflicht sowie eine Krankenversicherung beinhalten. Eine Pferde-OP-Versicherung kannst du mit reinnehmen, musst du aber nicht. Das hängt ein bisschen davon ab, was du mit deinem Pferd machst. Ein Turnierpferd hat höhere Belastungen und somit auch ein größeres Risiko, als es z. B. ein Pferd, welches den ganzen Tag auf der Koppel steht.

Egal, ob du eine Hundeversicherung oder eine andere Haustierversicherung abschließt – letztlich ist sie zum Schutz deines Tieres gedacht. Du merkst jetzt wahrscheinlich selbst, dass so einiges versicherbar ist. Wichtig ist dabei aber immer das erste Versicherungsjahr, also das Eintrittsjahr. Je jünger dein Tier ist, umso günstiger ist es für dich. Es lohnt sich also frühzeitig eine Haustierversicherung abzuschließen. Ein beliebter Anbieter ist z. B. Agila und falls du doch lieber wo anders  hin willst, kannst du dich über einen Vergleich erstmal schlau machen.

In manchen Fällen kann es sich sogar lohnen, zu kündigen. Nämlich immer dann, wenn du zuviel zahlst und zu wenig  Leistung erhälst oder die Leistungssumme allgemein zu niedrig ist. Ggf. kannst du auch eine Neuabsprache beantragen und dein bisheriger Vertrag wird den neuesten Standards angepasst.